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Aller Anfang fällt schwer

Einfach mal anfangen. Kamera auf das Stativ, mit dem leichten Tele auf Orion halten und einige Sekunden bei manueller Einstellung und hoher ISO Zahl belichten. Das Ergebnis – Sterne als Streifen und ansonsten nicht viel.

Also doch mal ein wenig nachlesen und sich schlau machen bei anderen. Es gibt also eine 500er Regel – aha. Also nächster Versuch mit entsprechend angepasster Belichtungszeit und siehe da es gibt klare, scharfe Sterne auf dunklem Grund. Aber eben auch nicht mehr.

So ungefähr begann bei mir vor vielen Jahren der Weg in die Astrofotografie und es brauchte schon einige Zeit, um die Tricks und Kniffe soweit zu lernen, dass ich jetzt ein einigermaßen erwartetes Ergebnis bekomme. 

Aber die wichtigste Erkenntnis bei allen Anfangsschwierigkeiten ist, dass man mit einem Stativ und einer Digitalkamera erst einmal alles hat, um mit der Astrofotografie beginnen zu können. Erste gute Ergebnisse können erzielt werden – aber damit ist erst der Anfang für eine faszinierende Beschäftigung mit dem Außerirdischen gemacht. 

Orion Nebel
M42/M43 im Sternbild Orion