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Erste Fortschritte

Lights, Darks, Bias/Offset und Flat Frames – was sind das eigentlich für Vokabeln?

Light Frames sind knapp gesagt die belichteten Fotos. Davon braucht man ziemlich viele. Am besten mit der längsten, möglichen Belichtungszeit und sicher 100-200 Stück. Besser 300-400, aber dann hat man schon eine lange Session vor sich.

Dark Frames werden mit exakt den gleichen Einstellungen gemacht, wie die Light Frames. Idealerweise im Anschluss. Das Objektiv wird einfach mit dem Objektivdeckel oder vergleichbarem geschlossen und es werden 30-40 Aufnahmen gemacht. Die Hilfe von DeepSkyStacker schreibt dazu: „Alle DSLRs und CCD Kameras, die einen CMOS oder CCD Sensor verwenden, erzeugen ein sogenanntes elektronisches Dunkelrauschen, welches von der Belichtungszeit, der Temperatur und den verwendeten ISO Einstellungen (nur DSLR) abhängt.“ Im späteren Verlauf wird aus den 30-40 Dark Frames ein Referenz Frame erstellt, der von den Lichtinformationen aus den Lights subtrahiert wird.

Bias/Offset Frames werden mit geschlossenem Objektiv und der kürzesten Verschlußzeit der Kamera bei sonst gleichen Einstellungen gemacht. Auch hier reichen 10-20 Frames. Der Grund ist hier: „Die Bias/Offsetframes sind dazu da, das Ausleserauschen des CCD oder CMOS Sensors von den Lightframes zu entfernen. Jeder CCD oder CMOS Sensor erzeugt beim elektronischen Auslesen des Chips ein Störsignal.“

Flat Frames werden erstellt, um Vignettierung und ungleichmäßige Bildausleuchtung durch Staub oder Schmutz im optischen System zu korrigieren. Dabei sollte möglichst gleichmäßig durch ein weißes Tuch oder ähnliches belichtet werden. Fokus, Brennweite und ISO Einstellung sollten unverändert zu den Lights sein.

Es lohnt sich am Anfang diese Aufnahmen zu machen. Auch wenn es einen deutlichen Aufwand mit sich bringt.

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